Häufig gestellte Fragen

Wer hat die Entsorgung der Wertstoffe direkt von den Grundstücken beschlossen?

Nach Abstimmung zwischen der DSD GmbH und der Stadt im Interesse der Nutzer und aus wirtschaftlichen Gründen nur noch das haushaltsnahe System anzubieten, hat der Stadtrat die Änderung des Sammelsystems im Dezember 2008 beschlossen.

Zuletzt aktualisiert am 06.12.2010 von .

Wer bezahlt die Blauen und Gelben Tonnen, die die Bürger bekommen?
Die Blaue Tonne wird über die Restabfallgebühr finanziert. Dabei werden sowohl Kosten als auch Erlöse berücksichtigt. Dem Bürger entstehen daher für die Aufstellung und Entleerung der Blauen Tonne keine zusätzlichen Kosten.

Die Kosten übernimmt im Fall der Gelben Tonne die Firma DSD GmbH (Duales System Deutschland). Die Finanzierung erfolgt über Lizenzgebühren, die die Hersteller für ihre Produkte bzw. Verpackungen zu zahlen haben. Der Verbraucher zahlt damit die Entsorgung bereits beim Kauf der Verpackung.

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Wie bekomme ich die Blauen und Gelben Tonnen?
Jeder Grundstückseigentümer bekommt rechtzeitig ein Antragsformular ins Haus geschickt. Dieser Antrag muss ausgefüllt und zurückgesandt werden - die Anlieferung der Tonnen erfolgt dann rechtzeitig automatisch.

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Welches Fassungsvermögen haben die Wertstofftonnen?
Jedes Grundstück mit Hausmüllbehältern bis 240 Liter erhält einen 240-Liter-Behälter „Blaue Tonne" und „Gelbe Tonne".

Jedes Grundstück mit Hausmüllbehältern bis 1100 Litern erhält je einen 1100-Liter-Behälter „Blaue Tonne" und „Gelbe Tonne".

Für kleine Einfamilien- und Reihenhausgrundstücke können auf Wunsch auch 120-Liter-Behälter je nach Verfügbarkeit zur Verfügung gestellt werden.

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Was ist, wenn sich auf meinem Grundstück nicht genügend Platz für die Behälter findet?
Nachbarn können Behälter auch gemeinsam nutzen. Die Wertstoffe können auch weiterhin zu den Wertstoffhöfen gebracht werden.

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Wie oft werden die Tonnen entleert?
In der Regel 14-täglich oder vierwöchentlich.

Den Entsorgungszyklus für die blaue Tonne finden Sie hier.

Den derzeitigen Entsorgungsplan für die gelbe Tonne finden Sie hier. Hierbei sind Änderungen durch den zukünftigen privaten Entsorger möglich.

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Erfolgt die Umstellung zeitgleich in ganz Magdeburg?

Nein, sie erfolgt schrittweise bis 2012. Sie beginnt 2010 in diesen Stadtteilen: Hopfengarten, Berliner Chaussee, Brückfeld, Herrenkrug, Werder, Reform, Prester und Cracau.

2011 folgen Ottersleben, Sudenburg, Lemsdorf, Westerhüsen, Salbke, Fermersleben, Buckau, Leipziger Straße, Diesdorf, Stadtfeld West und Stadtfeld Ost.

2012 folgen Alt-Olvenstedt, Neu-Olvenstedt, Nordwest, Neustädter Feld, Kannenstieg, Rothensee, Barleber See, Neustädter See, Neue Neustadt, Alte Neustadt und Altstadt.

Übersicht Ausbaustufen

Alphabetisches Straßenverzeichnis

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Ist es nicht unwirtschaftlich, jedes einzelne Grundstück mit Müllfahrzeugen anzufahren als wie bisher nur die Containerstellplätze?
Nein, denn schon heute „klappern" die Müllautos der Stadt rund die Hälfte der Grundstücke in der Elbestadt ab. In Wahrheit leistet sich die Stadt Magdeburg derzeit zwei Systeme der Wertstoffentsorgung.

Rund 50 Prozent der anfallenden Wertstoffe werden von den Depotcontainern abgeholt, die andere Hälfte haushaltsnah von Grundstücken.

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Ist es wirklich umweltfreundlich, künftig jedes Grundstück anzufahren?
Die Anzahl der Fahrzeuge und die Fahrkilometer der Müllabfuhr bleiben etwa gleich.

Die Bürger verbrauchen aber weniger Kraftstoff, da sie nicht mehr die Container-Sammelplätze anfahren müssen.

Zur Umweltfreundlichkeit gehört auch, dass die Verwertung von Abfall durch die Wertstofftonne vor der eigenen Haustür bequemer wird. Dadurch steigt die Menge der verwerteten Abfälle weiter. Bereits jetzt wird mehr als die Hälfte aller anfallenden Abfälle verwertet. Der Restmüll geht weiter zurück.

In Zahlen: Jeder Magdeburger produzierte 1995 noch 353 Kilogramm Restabfall, 2008 waren es nur noch 224 Kilogramm.

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Werden die bisherigen Container-Standplätze ganz aufgegeben?
Nur zum Teil, denn das Altglas wird weiter auf Containerplätzen entsorgt. Auf jeden Fall verschwinden die Container für Papier und Wertstoffe. Die Erfahrungen anderer Städte belegen, dass dadurch deutlich mehr Sauberkeit in der Stadt erreicht wird.

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Kann ich das Aussehen der Blauen oder Gelben Tonnen verändern?
Ja, solange dennoch von außen ersichtlich ist, welche Wertstoffe in den Tonnen gesammelt werden und das ursprüngliche Aussehen der Behälter wieder herstellbar ist, denn die Behälter bleiben Eigentum des Entsorgers. So gibt es sehr schöne Hüllen für alle Tonnengrößen

(www.tonnenstrumpf.de) oder Aufkleber mit zahlreichen Motiven.

Grundstückseigentümer können natürlich auch Müllschränke aufstellen oder selbständig Müllboxen bauen; der Fachhandel bietet dafür eine große Varianten-Vielzahl an.

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Muss ich die Tonne zur Entsorgung bereit stellen?
Die Blaue Tonne wird vom Stellplatz geholt und wieder zurück gebracht, wenn dieser nicht mehr als 15 Meter von der Straße entfernt ist und den Anforderungen der Abfallwirtschaftssatzung entspricht.

Gelbe 1100-Liter-Behälter werden ebenfalls vom Stellplatz geholt.

Die Gelbe Tonne in den Größen 120-/240-Liter ist zum Entsorgungstag an der Straße bereit zu stellen.

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Wie sehen die neuen Mülltonnen aus?

Hier erhalten Sie Maßzeichnungen der neuen Mülltonnen in den verschiedenen Größen.

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